Angst Teil II - Was Ist Angst Und Wie Können Wir Uns Davon Befreien

Angst ist ein Gefühl, wie jedes andere auch. Warum es sich von anderen Emotionen wie z.B. Zorn unterscheidet und warum es sich oft viel schlimmer anfühlt ist die physiologische Reaktion wie in Teil I dieser Artikel Serie beschrieben. Du kannst wütend sein, und wissen daß Du zornig bist, und trotzdem komplette Kontrolle über Deinen physischen Körper haben. Aber wenn Du Dich fürchtest, wirklich Angst hast, scheint Dein Körper eine eigene Meinung zu bekommen. Die Chemikalien Adrenalin und Noradrenalin fließen durch Deinen Körper und es wird fast unmöglich in einer normalen, ungefährlichen Situation zu funktionieren. Das ist ihre Aufgabe. Indem sie Deine ganze Aufmerksamkeit und Energie auf die aktuelle Aufgabe lenken: Dich aus der Gefahr zu entfernen, zwingen sie Dich zu fokussieren. Das Problem entsteht wenn wir uns nicht wirklich in Gefahr befinden, aber trotzdem diese Reaktion haben. In diesem Fall wurde unser Furchtreaktion Mechanismus von unserem emotionalen Leitsystem missbraucht.

Wenn Du einen "negativen" Glauben beherbergst der Dir nicht dienlich ist, etwas mit dem Dein Inneres Ich nicht übereinstimmt, entsteht ein Schwingungszwiespalt. Der negative Glaube schwingt auf einer viel niedrigeren Frequenz als Dein inneres Wesen, welches sich immer stabil auf einer höheren Vibration befindet. Dieser Schwingungszwiespalt löst bei Dir negative Emotionen aus. Je negativer die Gefühle, um so niedriger die Frequenz von dem was Du glaubst, oder der Gedanken die Du hast. Je stärker die Intensität dieser Emotion, um so stärker ist die Frequenz dieses negativen Glaubens.

Wenn Du Panik Attacken hast, dann gibt es etwas in Deinem Glaubenssystem, daß Dir nicht dienlich ist. Angesichts der Intensität Deiner Reaktion, ist dies etwas, daß schon lange in Dir war und Du hast Dich nicht darum gekümmert. Weil Du diese Gedanken schon seit längerem ignorierst, wird es um so schwerer sie zu finden.

Denke daran, dieser Glaube muss nicht unbedingt eine Angst sein. Du hast zwar eine ängstliche Reaktion, aber das ist nur eine gefühlsmäßige Reaktion auf die niedrige Frequenz die Du in Dir hast. Nehmen wir an Du wirst sehr ängstlich in geschlossenen Räumen. Das bedeutet nicht unbedingt, daß Du Angst hast zu Tode gequetscht zu werden. Der grundlegende Glaube ist vielleicht gar keine Angst vor etwas. Angst ist einfach die emotionale Reaktion auf die niedrige Frequenz die Du mit Dir herumträgst. Es ist ein Hinweis, einer den man nicht ignorieren sollte, aber trotzdem ein Hinweis. Auch wenn es sich so anfühlt als ob es Dein Leben bestimmen will, oder daß Du für irgendetwas bestraft wirst (Angst kann schwächend sein), ist es einfach Dein emotionales Navigationssystem daß Dir wissen lässt, daß es etwas gibt dem Du WIRKLICH Deine Aufmerksamkeit schenken solltest. Verwechsle nicht das Symptom (die Angst) mit dem Leiden (dem Glauben). Also wenn Du Dich schon gefragt hast: "Vor was fürchte ich mich?" und Du hast keine Antwort bekommen, das ist wahrscheinlich der Grund. Wahrscheinlich hast Du vor gar nichts Angst. Aber es gibt etwas, daß Du richten musst.

Wenn Du einen negativen Glauben hast der so eskaliert ist, daß Du Panik Attacken hast, kann es sein, daß Du Hilfe von Außen benötigst damit Du es finden und los lassen kannst. Es gibt einen Grund warum Chirurgen sich nicht selbst operieren, Psychiater nicht ihre eigenen Neurosen behandeln und Heiler ihre Freunde rufen wenn sie krank sind. Sogar ein Schamane ruft einen anderen Schamanen um ein Heilungsritual an ihm vorzunehmen. Wenn Du zu nahe an der Sache dran bist, kann es schier unmöglich sein es selbst zu erkennen.

Ich kann Dir aber einige Richtlinien geben welche Erfahrungen Dich wahrscheinlich erwarten. Das Wichtigste an was Du denken solltest ist, daß es sich um einen negativen Glauben handelt, genau wie jeder andere. Das einzige, wirkliche "Problem" ist die Heftigkeit der physikalischen Angst die Du fühlst. Und das kann so störend sein, daß es Dich buchstäblich stilllegt. Wenn Du ganz intensiv Angst hast, kann es unmöglich sein Dich auf etwas anderes zu konzentrieren. Denke daran, die Chemikalien, die durch Deinen Körper fließen dienen dazu Deine Fähigkeit, Deinen Fokus zu ändern, zu behindern - um Dein Leben zu retten. Dieser gleiche Mechanismus verhindert jetzt, daß Du Deinen Gedankengang änderst während Du diese Furcht Reaktion hast, und hält Dich somit davon ab diese Reaktion zu beenden.

Also, in diesem Sinne:

  • Versuche nicht irgendetwas zu tun während Du eine Panik Attacke hast. Wie oben erklärt ist Dein Körper physikalisch nicht in der Lage Deinen Fokus zu verändern. Behandle im ersten Moment die Panik Attacke (siehe Angst Teil I für Hinweise), und kümmere Dich um den eigentlichen Grund sobald Du ruhiger bist. Wenn Du Dich schneidest, dann stillst Du auch zuerst die Blutung, und sorgst erst später dafür, daß Du Dich nicht nochmal schneidest. Du würdest Dich nicht um Sicherheitsprotokolle kümmern während Du zu Tode blutest.
  • Achte darauf was die Angst Reaktion auslöst. Obwohl Dein grundliegender Glauben wahrscheinlich keine Furcht ist, kann es trotzdem ein Muster bei der Art der Situationen geben die diese Angst herbeiführen. Dieses Muster ist ein Hinweis auf den eigentlichen Glauben. Zum Beispiel, ein Angstzustand der bei gesellschaftlichen Situationen, Geschäftsterminen, jeder Art von Leistungssituationen entsteht könnte auf den Glauben "Ich bin nicht gut genug" hindeuten. Situationen, welche Gedanken an Unzulänglichkeit hervorrufen, lösen eine Reaktion aus - in diesem Fall einen Angstzustand.
  • Stelle Dich darauf ein, daß dieser Prozess etwas Zeit braucht. Du enthüllst hier wahrscheinlich einen alten, fest verankerten Glauben. Dieser begleitet Dich schon lange und hat einen großen Teil Deines Lebens geprägt. Sei geduldig mit Dir selbst. Dein Unterbewusstsein lässt nichts an die Oberfläche kommen für das Du nicht gewappnet bist.
  • Bereite Dich darauf vor, daß die Symptome zuerst schlimmer werden. Das ist oft der erschreckendste Teil. Wenn Du Dich anschickst einen Glauben loszulassen, vor allem die wirklich hässlichen, fangen diese an um ihr Leben zu "kämpfen". Was tatsächlich passiert, ist daß Du diese Schwingung aktivierst, Du siehst sie an und bringst sie ans Licht. Und um so näher Du kommst, um so mehr fühlst Du den Zwiespalt. Wenn es irgendwie möglich ist, bleib dabei. Hör nicht auf. Ich sage wenn es irgendwie möglich ist, da ich weiß wie lähmend Angst sein kann. Wenn es Dir zu viel wird, dann ziehe Dich zurück. Aus diesem Grund ist es wichtig geduldig zu sein. Lass Dir Zeit. Wenn Du mit dem Kopf zuerst darauf losrennst, kann es leicht sein, daß Du von der Heftigkeit Deiner Reaktion überwältigt wirst. Noch einmal, es kann einen großen Unterschied machen wenn einem jemand während diesem Prozess zur Seite steht.
  • Achte darauf welche Einsichten Du empfängst. Wenn Du in dieser Sache rumstocherst wirst Du Nachrichten erhalten - Einblicke um was es hier geht. Achte darauf. Wenn Du Tagebuch führst, schreib sie auf (wenn nicht solltest Du vielleicht damit anfangen). Oft kannst Du so nach einiger Zeit ein Schema erkennen.
  • Sei darauf gefasst, daß Du Deinen wichtigsten Durchbruch hast wenn Du am wenigsten damit rechnest. Oft erlebst Du enorme Einblicke während Du Dich entspannst, oder das Geschirr abwäscht, meditierst oder Fernsehen schaust, oder etwas anderes machst daß Dich in ein gedankenloses, meditatives Stadium versetzt. Also nimm Dir jeden Tag etwas Zeit zum Entspannen und zum Atmen, aber sei nicht auf das "Problem" fixiert.
  • Erwarte nicht, daß der Glaube, wenn Du ihn findest, einen Sinn ergibt. Glauben die wir uns in der Kindheit angeeignet haben, wo viele der hinterlistigen und einschränkenden Meinungen herkommen, ergeben für uns als Erwachsene keinen rationalen Sinn.
  • Du musst auch verstehen, daß es nicht unbedingt notwendig ist zu wissen wann oder wie ein Glauben entstanden ist. Die Meinung "Ich bin nicht gut genug" könnte eine Reaktion zu einem anscheinend unwichtigen Ereignis auf dem Spielplatz gewesen sein. Vielleicht weißt Du nie was genau passiert ist, aber das musst Du auch nicht. Schließ Deinen Frieden damit.

Der schwerste Teil einen Glauben loszulassen ist herauszufinden was dieser Glaube ist. Wenn Du das getan hast, dann gibt es eine Vielfalt von Methoden die Energie abzubauen. Lass Dir Zeit dafür, nimm Hilfe in Anspruch wenn Du sie brauchst, Du wirst es auf jeden Fall schaffen. Es war Dir nie bestimmt zu leiden. Es ist nicht Deine Bestimmung mit Angst und Schmerzen zu leben. Du bist dafür gedacht fröhlich zu sein, Spaß zu haben, leidenschaftlich zu leben und glücklich zu sein. Akzeptiere kein Leben, daß Dir weniger gibt - nicht für eine Sekunde. Und erinnere Dich: Sobald Du anfängst Dich in Richtung Deines Naturzustandes zu bewegen, wird Dich das ganze Universum dabei unterstützen Deinen Weg zu finden.

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